Marktvergleich

Was ist mit bestehenden Lösungen – warum nicht eine davon nutzen?

data1.io zielt darauf ab, Forecasting- und Datensammlungsprozesse zu automatisieren, wo bestehende Lösungen nicht helfen können. Entweder weil sie keine Excel-Schnittstelle haben oder nicht webbasiert sind oder schlicht zu teuer sind.

Im Vergleich zu integrierten Forecasting-Modulen in CRM-/ERP-Software … bietet data1.io ein sehr attraktives Lizenzmodell, um Hunderte oder Tausende dezentraler Forecaster und Datensammler anzubinden. Zusätzlich ist die native Excel-Benutzeroberfläche oft einfacher zu bedienen …

Im Vergleich zu BI-Planungssoftware … ist data1.io eine Lösung, die auf nur eine Aufgabe spezialisiert ist: dezentrale „Bottom-up“-Prognosen und Datenerfassung. Sie bietet ein sehr attraktives Lizenzmodell für Hunderte oder Tausende von Anwendern. Im Vergleich zu serverbasierter Software erfordert die Bereitstellung als SaaS-Lösung keine lokale Infrastruktur. data1.io zielt nicht darauf ab, bestehende BI-Planungslösungen zu ersetzen, sondern diese zu ergänzen.

Im Vergleich zu traditionellen Excel-VBA-Lösungen … ist data.io eine moderne webbasierte Lösung ohne lokale Client-Installation und daher ohne Client-Wartung.

Im Vergleich zu Tabellenkalkulationen in SharePoint-Bibliotheken oder Google Drive … trennt data1.io die Daten von der Tabellenkalkulation in eine Datenbank, bietet Workflow-Automatisierung, ermöglicht die Integration von Ist-Daten und liefert Echtzeit-Reporting-Funktionalität.

Im Vergleich zu SharePoint-Listen und Workflows … verwendet data1.io eine Tabellenkalkulationsoberfläche anstelle von Webformularen, bietet eine Datenbank als Rückgrat mit Integration von Ist-Daten, Business Intelligence und Echtzeit-Berichten.

Im Vergleich zu individuellen Forecast-Lösungen … kann data1.io sehr flexibel für viele verschiedene Anwendungsfälle konfiguriert werden, verwendet natives Excel anstelle eines Grids und ist in vielen Fällen günstiger.

Es gibt bereits viele Cloud-BI-Lösungen – warum nicht eine davon nutzen?

Business Intelligence Lösungen aus der Cloud sprießen wie Pilze aus dem Boden, und viele sind noch dazu extrem leistungsfähig. Nur die allermeisten sind auf Dashboarding, Visualisierung und mobile Informationsverteilung ausgelegt, nicht aber auf Planung oder Datensammlung. Die Systeme bieten natürlich die Möglichkeit, Excel und CSV-Dateien einzulesen, aber das ergibt noch keine Planungs- oder Datensammlungsunterstützung.

Aber es gibt einige cloudbasierte Planungslösungen – was ist mit Smartsheet® oder anaplan®?

Ja, das ist richtig, einige wenige Planungsanbieter in der Cloud gibt es schon und die liefern auch sehr gute Lösungen in ihren Segmenten:

  1. Smartsheet® ist der Service, der hinsichtlich des Fokus der Anwendung data1 am nächsten steht.
    Smartsheet verfolgt jedoch das Konzept, das „Excel-Feeling“ im Browser möglichst gut nachzuempfinden. Dazu werden vorgefertigte Templates für viele Use Cases bereitgestellt und eigene Excel-Dateien können importiert werden. Die Summierung der Daten erfolgt für unseren Geschmack sehr unflexibel über Parameterschirme. data1 setzt nicht auf den einmaligen Import von Excel in eine Browseranwendung, sondern auf „echtes Excel“ im Browser, also auf Excel Online. Dazu erfolgt die Aggregation in Echtzeit per Klick in Dimensionsbäumen.
  2. anaplan® ist eine umfassende und damit sehr große Planungslösung in der Cloud mit einer spreadsheet-artigen Oberfläche und auch einem Excel-Add-In.
    Im Vergleich zu data1 handelt es sich um ein BI-Schwergewicht; aufgrund der Vielzahl an Features und Optionen bedarf es jedoch BI-Implementierungsprojekten. data1 ist dagegen ein „schlanker Ferrari“ mit nur zwei zentralen Features: Daten sammeln und aggregieren.

Warum nicht traditionelle BI-Serversoftware nutzen – gibt es nicht viele Anbieter?

Ja, es gibt bereits ausgezeichnete Planungslösungen: etwa die offenen Plattformen wie IBM® Cognos TM1, Infor® PMx, Jedox® oder evtl. auch Microsoft® SQL Server Analysis Writeback-Cubes. Oder die vorkonfigurierten Konsolidierer wie Tagetik® und Lucanet®. Alle beherrschen perfekt die Aggregation von Zahlen nach sehr differenzierten „Rules“, und auch für die Datensammlung gibt es insbesondere bei Konsolidierungssoftware häufig hervorragend ausgearbeitete Package- oder Collector-Lösungen.

Im Vergleich zu data1 verursachen On-Premise-Serverlösungen aber Rüstkosten für die Serverinfrastruktur und aufgrund der Komplexität der Technologien oft hohe Implementierungskosten. Häufig verhindern schon alleine die Lizenzkosten den Rollout auf große Benutzerzahlen, dazu kommen fallweise Client-Anforderungen, die in großen Unternehmen flächendeckend nur mit viel Aufwand erfüllt werden können. Je nach technischer Basis sind die Systeme auch häufig auf die Erfassung von Zahlen fokussiert und können keine größeren Textmengen und auch keine multimedialen Inhalte aufnehmen.

Verstehe, aber traditionelle BI-Anbieter bringen ihre Lösungen schrittweise auch in die Cloud – oder nicht?

Ja, das sollte man sich im Detail genau ansehen und es gibt hier auch sehr interessante Angebote. Der Rüstaufwand für eigene Server entfällt, der Implementierungsaufwand bleibt aber +/- unverändert, wenn die Bedienungskonzepte und die Komplexität der On-Premise-Software nur 1:1 in die Cloud gehoben und die Software weiterhin mit ganzen Academies geschult wird.

Technologien wie data1, die Cloud-first entwickelt werden, müssen sich grundlegend in der Einfachheit der Anwendung und damit in der Benutzeroberfläche von Software unterscheiden, die mit hauseigenen Academies geschult werden.

Noch einmal zurück zu Excel: Warum nicht Google Drive oder eine SharePoint-Bibliothek nutzen?

Mit diesen Technologien lässt sich der Verteilungsprozess sehr gut ohne aufwendige E-Mails organisieren … gegenüber dem oben beschriebenen Basisszenario sind das jedenfalls sinnvolle Maßnahmen zur Automatisierung. Es bleibt aber die aufwendige Vorbereitung der Dateien sowie das mühsame Aggregieren der erfassten Daten. Oder – falls eine große Datei im Team weitergegeben wird – das Risiko, dass Eingaben von Kollegen unabsichtlich verändert werden.

Noch einmal zurück zu Excel: Die Aggregation könnte doch mit einem Ordnerimport automatisiert werden – oder nicht?

Ja das ist richtig, wir haben auch einen Blogbeitrag über diese neue Funktionalität in Excel 2016 / Power Query / Power BI geschrieben. Für ein leistungsfähiges Datenmodell ist jedoch einiges an Know-how aufzubauen und es bleibt die aufwendige Vorbereitung der Dateien und die fehlende Prozessunterstützung bei der Planung. Verzeichnisimporte können auch etwa mit SQL Server Integration Services oder RStudio realisiert werden, dafür ist aber einiges an technischem Know-how notwendig.

Apropos SharePoint: Könnten nicht SharePoint-Listen und Workflows für diese Art von Prozessen genutzt werden?

Ja, dafür gibt es genügend Praxisbeispiele. Allerdings gleicht das eher einer formularbasierten Datenerfassung, es fehlt die Excel-Oberfläche, die Aggregation der Werte in Echtzeit und die Versorgung mit Referenzdaten im Planungsprozess.

Systeme für ERP und CRM bieten auch Planungsfunktionen – warum nicht diese integrierten Module nutzen?

Wir möchten auch hier niemanden davon abhalten, das zu tun, da es für jede heute existierende Technologie sinnvolle Einsatzgebiete gibt. Kostenstellen-Plandaten können auch in einem SAP® GUI oder SAP® Portal und ein Sales Forecast auch im Salesforce® Browser erfasst werden. Hier stellt sich neben der Frage des Erfassungs- und Auswertungskomforts sehr häufig die Lizenzfrage bei bisher nicht lizenzierten Planenden.

Warum nicht eine webbasierte individuelle Lösung aufsetzen – das kann doch nicht so schwierig sein, oder?

Ja, es stimmt, ein Datengrid mit 12 Spalten (für die Monate) und 10 oder 20 Zeilen für die Forecast-Kennzahlen ist tatsächlich nicht besonders schwer zu realisieren und kann relativ einfach für eine große Benutzerzahl berechtigt und ausgerollt werden. data1 bietet demgegenüber folgende strategischen Vorteile:

  • Natives Excel statt Datengrid: Sheets, Zeilen und Spalten; Formellogik und Nebenrechnungen zur Herleitung der Planwerte; gewohnte Formatierung, bedingte Formatierung, Sparklines und Grafiken. Und: Offline-Tauglichkeit!
  • Sehr große Flexibilität bei der Gestaltung von zahlreichen Forecast- und Datensammlungsprozessen im Unternehmen sowie deren Weiterentwicklung von Zyklus zu Zyklus durch die Fachbereiche selbst.
  • Aggregation der Werte in den Dimensionsbäumen auf Knopfdruck
  • Befüllung der Planungsmasken mit Referenzdaten (bspw. Ist-Daten)
  • Workflow-Unterstützung zur Organisation des Planungs- und Datensammlungsprozesses

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